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Themenorientierte Typunterscheidungstabelle (TtuT)

gesammelt von Petra Vogel
unter Mitarbeit von Bärbel Diemer und Marion Thaiss

 

Anmerkung der Redaktion von www.psychographie.de: Diese Tabelle stellt keine direkte Anleitung zur Typisierung dar sondern gibt Äußerungen wieder, die im Forum der Psychographen zu den jeweiligen Themen gesammelt wurden. Sie können also mehr oder weniger "typisch" sein und sollten nicht mit den vielfach überprüften Typmerkmalen (z.B. in den Typentests auf www.psychographen.de) verwechselt werden.

 

Thema des Monats

Handlungstypen

Beziehungstypen

Sachtypen

1

 

Ab April

2004

 

Sprache

 

 

 

und

Laute, deutliche Sprache unter Verwendung von Verben

Benutzen oft Negationen- auch um etwas Positives auszudrücken, Bsp.: nicht unangenehm, kann nicht schaden, nein, nicht, un...

"Kraftausdrücke" und Schimpfworte gehen relativ leicht über die Lippen

Koppelung von Verneinung u. ‚kraftvoller' Worte, Bsp.: unschlagbar...

Setzen zur Unterstützung ihren Körper mit ein, Bsp.: Gestikulieren mit den Händen, meist parallel, erhobener Zeigefinger...

 

Melodische, schöne Aus-/ Sprache

Verwendung von Adjektiven und Superlativwörtern, Bsp. megaspitze, hypergeil, 1000%ig...

Positive Formulierungen

Häufig: Ja,ja, na klar, ok...

Leise, undeutliche Aussprache

Verwendung von Substantiven

Sparen mit Wörtern, "verschlucken" Wörter oder Buhstabn

Monotoner Klang

Vage Formulierungen, Bsp.: Vielleicht, eigentlich, möglicherweise, eventuell, scheinbar, könnte, würde...

Sprechpausen üblich, unterstützt durch ‚Urlaute', Bsp.: Ähm, hmmm, ah, oh, aha...

Gespräche

Sprechen gerne über das, was sie können oder tun, Bsp. über ihre Arbeit oder ihre Hobbies

Erzählen Fremden relativ zögerlich über ihr Privatleben

Sehr direkte Meinungsäußerung

Vertreten deutlich ihren Standpunkt

Sind sehr flexibel in der Gesprächswahl

Sind sehr aufgeschlossen und offen

Sie sind wissbegierig, stellen oft viele Fragen, sind sehr interessiert an Vielem

Können sehr fantasievoll und lebendig Geschichten erzählen

Sind dankbar, wenn jemand anderes ein Gespräch beginnt, auf sie zugeht

Sprechen gerne (ausdauernd) über Sachen, bei denen sie sich gut auskennen

Gehen den Dingen gerne auf den Grund

Bleiben beim Thema

Sind verständnisvolle Zuhörer

Umschreibungen, zeitweise relativ komplex

2

 

Ab Mai 2004

 

Sexualität

 

 

 

 

und

Teil der Beziehungsarbeit

Nähe zum anderen Menschen

Vertrautes/ freundschaftliches Gefühl wichtig

Sex spielt eher untergeordnete Rolle.

"machen" oft Sex

nehmen sich häufig zu wenig Zeit für trautes, sexuelles Zusammensein

Männer leben gerne Machtposition und/oder Beschützerrolle aus

Gehen damit spielerisch um

Sollte interessant, abwechslungsreich und spannend sein

Meistens nur über Beziehung denkbar

Verstehen sich erst im Laufe ihres Lebens als sexuelle Wesen

Sexuelle Kompatibilität elementar wichtig

Als körperlicher "Partnertest"

Geduldige, einfühlsame Liebhaber/innen

Sex ohne Beziehung möglich

Achten verstärkt auf Körperformen (Rundungen)

Beschäftigen sich früh mit sexueller Theorie

Tendenz zu körperlich massiven Einwirkungen beim Sex denkbar (Masochismus-Opferhaltung)

Schmerz als Lustgewinn-/steigerung

Beziehung

Beziehung sollte harmonisch sein, gut funktionieren und sich dem Berufsleben anpassen können

Geht über Freundschaft in Beziehung

Lernen Partner oft über den Beruf (bei der Arbeit) kennen

Aktive Partnersuche

Mögen es, gemeinsam aktiv zu sein

Beziehung steht über dem Berufsleben

Stellt Beziehung zu Menschen, Dingen, Situationen her

Geht relativ schnell in Beziehung

Kann sie öfter auch schnell/ leicht wieder lösen

Beziehungsaufnahme überall möglich

Platonische, kindliche Annäherung

Annäherung über gemeinsames Thema

Passive Partnersuche, lässt es auf sich zukommen

Eins der höchsten Güter Wunsch nach Vereinigung mit einem anderen Menschen bis in alle Ewigkeit

Wägt Bindung genau ab

Existenzsicherung möglicher Aspekt

Verständnisebene wichtig

3

 

Ab Juni 2004

 

Kritik

Wird von unkompetenter Seite her als etwas sehr Unangenehmes empfunden.

Können gereizt reagieren, hauptsächlich, wenn man sie in ihrer Arbeit kritisiert

Kritik kann als Herausforderung genutzt werden

Verteilen relativ ‚unverblümt' Kritik

Gelten als gefürchtete Kritiker, da ihnen die negativen Aspekte einer Sache zuerst auffallen

Bei elementarer Kritik von außen können Aggressionen oder Streit entstehen

Mögen Kritik gerne, nutzen sie konstruktiv

Sind dankbar für Verbesserungsvorschläge/ Alternativen.

Kritisieren selbst eher ungern

Verpacken weniger gute Kritik in nette Worte

Fühlen sich durch persönliche Kritik ungeliebt oder als dumm dargestellt

Leiden unter dem Nachweis von Fehlern, mögen angeforderte, objektive Kritik

Geben ihre Kritik nur auf Nachfrage ab

Beleuchten positive wie negative Aspekte einer Sache

Kritik kann als Verletzung ihrer Persönlichkeit empfunden werden und erleben sich als Opfer

Reagieren oft sehr empfindlich

Neigen zu übertriebener Selbstkritik

4

 

Ab Juli 2004

 

Urlaub

Urlaub wichtig, um neue Kräfte zu tanken

Meistens regelmäßig

Campingurlaube

Nutzen Urlaubszeit für Beziehungspflege

Erledigen im Urlaub Dinge, für die ansonsten keine Zeit bleibt (Gartenarbeit, Großputz...)

Neigen dazu, im Urlaub krank zu werden, da der Körper die ‚arbeitslose' Zeit nutzt, um seine Defizite anzuzeigen

Urlaub weniger wichtig zu Erholung, eher um Neues, Spannendes und Interessantes zu erleben

Möchten Land und Leute kennenlernen

Lassen sich von neuen Eindrücken treiben und geniessen dies

Haben oft nach kurzer Zeit Heimweh

Mögen Fernreisen

Kulturreisen

Wandern gerne ausdauernd

Informieren sich im Vorfeld genau über ihr Reiseziel

5

 

Ab August 2004

 

(Wichtigkeit der) Zeit

Wenig Frei-/ Ruhezeit durch zu großes berufliches Engagement

Zeit muss genutzt werden

Oft Zeitmangel durch vielseitige Interessen und viele Kontakte

Muss sich mit der Zeit arrangieren lernen

Relativ schlechtes Zeitmanagement

Schwach ausgeprägtes Zeitgefühl

Zeitdruck macht effizienter

Sind öfters unpünktlich

Zeit als zentrales Thema

Kultivieren Zeit (Pausen)

Genaue Zeiteinteilung

Überlegt sich gut, für wen oder was er seine Zeit investiert

Relativ gutes Zeitgefühl

Zeitvergabe wird als Investition betrachtet (Zeit als ‚Währung')

Vergänglichkeit der Zeit/Zeitdruck als Motivation

für Organisationstalent und Produktivität

Lassen die Zeit für sich arbeiten (Passivität)

Wissen relativ genau, wie viel Zeit eine Sache in Anspruch nimmt

Haben oft einen "Uhrentick"

Scheinen eine ‚innere Uhr' zu haben

Pünktlichkeit selbstverständlich

Leiden unter dem Gefühl von Zeitverschwendung (Warten in einer Schlange, Stau,...)

6

 

ab September2004

 

Schönheit

Schönheits- Ops aus Körperkult:

"Mein Körper muss perfekt sein"

Bodybuilding/Kraftsport um den Körper in Form zu halten oder zu stählen

Regelmäßige Körperpflege ist üblich

Wenn schminken, dann oft viel ("viel hilft viel"), mit allem was dazu gehört, wirkt dann oft übertrieben- perfektes Make-up

Fühlen sich von "schönen" Gesichtern angezogen

Bevorzugen echten Schmuck

Schönheits- Ops um möglichst lange attraktiv zu erscheinen oder um einem Schönheitsideal zu entsprechen

Statt Fitness lieber zum Chirurgen

Fitnessstudio eher um Kontakte zu pflegen

Schminkt sich eher aus der Freude an Veränderung/Maskerade oder experimentiert gerne mit Farben und/oder ihrem Aussehen

Schminken als Ausdruck ihrer Stimmung

Kokettieren mit ihrer Schönheit

Finden "innere" Schönheit anziehend

Schmücken sich mit modischen Accessoires

Altern ist natürlich:

"Ich bin wie ich bin"

Fitnesstraining zur Ausdauer- und Konditionssteigerung

Schminkt sich eher zu besonderen Anlässen

Findet wohlproportionierte Körper sehr anregend

7

 

ab Oktober 2004

 

Freizeitgestaltung

Trennen klar "Arbeit und Freizeit"

Arbeiten selbst in ihrer Freizeit , bezeichnen dies vielleicht eher als "Arbeit, die Spass macht"

Freizeit wird zur Beziehungspflege genutzt

Pflegen Freundschaften

Grenzen zwischen "Freizeit" und "Arbeit" verschwimmen oft

Mögen geselliges Beisammensein

Gehen gerne aus, um unter anderen Menschen zu sein

Suchen die Abwechslung

ST scheinen das Wort "Freizeit" gehäuft zu benutzen

Betreiben gerne Sport, auch Tanzen, Wandern

Beschäftigung mit dem PC

Nutzen freie Zeit um ihre Themen zu vertiefen

8

 

ab November 2004

 

Krankheiten

ignoriert Krankheiten möglichst (lange)

Körperliche Gebrechen werden als unzumutbar und als Handlungsblockade erlebt

Gehen erst "mit dem Kopf unter`m Arm" zum Arzt

Schwören auf altbewährte Hausmittel

Nehmen schnell und relativ viele Medikamente auf einmal ein ("viel hilft viel")

Neigen zu Herzkrankheiten, Burn- out- Syndrom

Schildern ihre Krankheiten ausführlich

Nehmen Krankheiten zunächst nicht allzu ernst

Aufgeschlossen für natürliche und neue Heilverfahren, z.B. Heilpraktiker, Akupunktur...

Kleinere Unpässlichkeiten können hypochondrische Auswüchse annehmen (dramatisiert)

Depressionsanfälligkeit

Benutzen Krankheiten dazu, Kontakt zu pflegen

Nehmen Krankheiten, die sie nicht kennen äusserst ernst

Gehen mit gesammelten Informationen über bisher unbekannte Krankheit mit vorgefertigter Diagnose zum Arzt

Krankheiten werden als Existenzbedrohung erlebt, leiden sehr

Leiden häufig unter Allergien oder Unverträglichkeiten, Hautkrankheiten

Krankheiten können aus Aufmerksamkeitsdefiziten entstehen

Haben Sorge, sich mit Viren oder/und Bakterien zu infizieren (waschen oft Hände, fassen Dinge ungern an, meiden öffentl. Toiletten...)

Benutzen Krankheiten, um Unangenehmem zu entgehen z.B. Arbeit, Schulsport

9

 

ab Dezember 2004

 

Glaube/Religion

Katholizismus (10 Gebote, das, was man NICHT tun soll) scheint handlungstypisch

Islam scheint ebenso handlungstypische Elemente zu enthalten (mit dem Schwert den "richtigen" Glauben verbreiten, die "richtigen" Worte benutzen, Regeln befolgen)

Beachten kirchliche Feiertage und Glaubensfeste besonders und nutzen sie für Familienzusammenkünfte

Fühlen sich eher dem Christentum zugehörig (Nächstenliebe)

Das Christentum im ursprünglichen Sinn scheint beziehungstypisch (den Nächsten und den Feind lieben, Gott als guter Vater, alle sind Brüder und Schwestern bzw. Kinder Gottes).

Nehmen religiöse Themen sehr ernst

Buddhismus scheint der Lebensphilosophie am nächsten zu kommen (sich im Nichts auflösen, alles ist ein bisschen unklar etc.),

10

 

ab Januar 2005

 

Spiele(n)

Mögen "produktive" Spiele, z.B. etwas mit Bauklötzen bauen...

Spielen gerne den Boss/Chef

Bevorzugen kämpferische Spiele

Spielen mit materiellem Einsatz, z.B. Pokern, Skat, Casino, Würfeln (in Kneipen)...

Mögen Mannschaftssport, z.B. Fußball, Handball, Kegeln...

Motto: "Der Bessere möge gewinnen"

Legen Wert auf Fairness, ohne sie selbst unbedingt zu beachten

Mögen Spiele, in denen Zahlen wichtig sind, z.B. Elfer raus, Mensch ärgere dich NICHT...

Veranstalten regelmäßige Spielabende

Spielen aber verhältnismäßig ungern

Mögen Rollenspiele, z.B. Mutter, Vater, Kind, Prinzessin, ...eventuell mit Verkleidung

Spielen aus Spass an der Freude

Gute Verlierer

Fantasyspiele bevorzugt

Geduldspiele z.B. Puzzle...

Strategiespiele z.B. Schach, Snooker, Billard, Risiko...

Spiele, die ein gutes Erinnerungsvermögen voraussetzen z.B. .Memory...

Spielen um zu gewinnen

Schlechte Verlierer

11

 

ab Februar 2005

 

Filme/Filmtipps

Actionfilme, z.B. "Stirb langsam"

Heldensagen, z.B. "Gladiator"

Kampf um Gerechtigkeit und Freiheit, z.B. "Braveheart"

Natur- und Tierfilme z.B. "Gorillas im Nebel"

Sport, evtl. Gewalt, z.B. "Kung Fu", "Gangs of New York"

Kriegsfilme, z.B. "Soldat James Ryan"

Komödien, z.B. "Mrs. Doubtfire"

Liebesfilme, z.B. "Titanic"

Märchen z.B. "Cinderella"

Thema Kinder z.B. "Die kleinen Strolche"

Beziehungsdramen, z.B. "Wer hat Angst vor Virginia Wolf"

Schicksale z.B. "Philadelphia"

Biographien, z.B. "Das Tagebuch der Anne Frank"

Leidenschaft, z.B. "91/2 Wochen"

Schwarzer Humor, z.B. "Das Leben des Brian"

Opferrollen, z.B. "Vier Hochzeiten und ein Todesfall"

Religiöse Filme, z.B. "Der Name der Rose"

12

 

 

ab März 2005

 

 

Ziele im Leben

Berufliche Erfolge wichtig

Streben nach materiellen Besitztümern wie Haus oder Eigentumswohnung, Auto...

Familienleben

Im Alter wünschen sie sich verstärkt die Beziehung zu ihren Mitmenschen zu verbessern

Sind darauf bedacht ihren Kindern eine standesgemäße Zukunft zu ermöglichen, z.B. Studium, Karriere...

Verfolgen sehr konsequent ihre Ziele

Ziele haben oft mit Beziehungen zu tun

Ziele ändern sich schnell und häufig, werden flexibel wechselnden Situationen angepasst

Ständige Zielveränderung durch Sprunghaftigkeit und häufig wechselnden Interessensgebieten

Die Wichtigkeit ist erkennbar, wie lange ein Beziehungstyp an der Zielrealisierung dran bleibt

Ziele scheinen oft unrealistisch/ „ins Blaue gesprochen"

Motivation um an einem Ziel zu arbeiten ist die Existenzsicherung

Unabhängigkeit und Autonomie sehr wichtig

Erwartung (passiv) anstatt Zielverfolgung (aktiv)

Mit möglichst wenig Energie- Zeit und Geldaufwand durchs Leben kommen

13

 

 

ab April 2005

 

Küssen

Küssen weil es innerhalb der Partnerschaft dazu gehört

Freiwillige Kussvergabe ist ein Zeichen von echter Zuneigung

Küssen gehört zum Sex, Verlangen nach Sex bereits vor dem Küssen vorhanden

Küssen in der Öffentlichkeit selten

Küssen setzt Intimität/ Vertrautheit voraus

Verteilen ihre Küsschen unverbindlich

Küssen ohne weitere Erwartungen ans Gegenüber

Flüchtige Küsse auch in der Öffentlichkeit gehören zum Alltag

Geben ihre Küsse sparsam und schüchtern

Küssen ausdauernd und leidenschaftlich

Durchs Küssen entwickelt sich das Verlangen nach Sex (wie von selbst)

14

 

ab Mai 2005

 

Wer passt zu wem?

Wenn der HT mehr Verantwortung an den BT abgibt wird sich dieser weniger gegängelt fühlen

Wenn der HT dem ST mehr Verantwortung zutraut du überträgt wird dieser die Position des „Machens" nicht mehr besetzt vorfinden und selbst aktiver werden

Wenn zwei HTen gemeinsame Ziele verfolgen, gemeinsame Aktivitäten lieben

Wenn der BT dem ST mehr Verantwortung überlässt wird der ST diese übernehmen

Wenn zwei BT ihre Beziehung abwechslungsreich und interessant halten und sich gegenseitig Freiraum zugestehen

Wenn der ST mehr Verantwortung übernimmt wird der BT gelassener reagieren und sein Retterspiel aufgeben können

Wenn sie gemeinsame Themen haben und die sexuelle Kompatibilität gewährleistet ist

15

 

ab Juni 2005

 

 

Typprägung durch Erziehung?/

Beeinflussung des typspezifischen Verhaltens durch Erziehung?

Beneiden die Sachtyp-Eltern um deren Ruhe und Gelassenheit. Tun sich schwer, dies zu übernehmen

Sind von der Nervenstärke der Sachtypen beeindruckt

Handlungstyp- Einfluß verstärkt den Leistungsdruck, etwas perfekt zu können und das „ich MUSS..."

Werden durch Handlungstyp- Einfluß blockiert, in ihre Ressource zu gelangen, z.B. „Gutes ist nie gut genug"

Sind/bleiben in Beziehungsangelegen-heiten ungeduldig und kapitulieren schnell, wenn starker Handlungstypeinfluss vorhanden war/ist

Lernt durch körperliche Überlegenheit und/oder dominantem Verhalten d. Handlungstyps, in die Verteidigungshaltung zu gehen

Leben/ übernehmen durch langjährigen Umgang mit Handlungstypen deren Prinzipien/ Lebenseinstellungen. Fühlen sich jedoch eher unwohl damit

Versuchen, es den Handlungstyp- Eltern recht zu machen um sich geliebt zu fühlen

Ihnen schmeichelt die Zuwendung des Handlungstyps, der mit dem Beziehungstyp gerne auch mal angibt/ sich schmückt

Beziehungstyp- Einfluß verstärkt den Glauben an Warmherzigkeit und Freundlichkeit

Kapitulation gegenüber der Energie/ Härte der Handlungstypen

Vermissen Nähe und liebevollen Umgang bei HT-Eltern

Fühlen sich durch Handlungstypen in ihrem Umfeld in deren Verhaltensweisen „gezwungen"

Lernt vom Handlungstyp früh, dass man etwas tun muss um etwas zu bekommen/ erreichen, z.B. Geld, Anerkennung, Erfolg

Erfüllen von Handlungstyp- Erwartungen über „Schleichwege"

Lernen Ehrgeiz von Handlungstyp- Eltern

Fühlt sich durch Aufmerksamkeit von Beziehungstyp- Eltern motiviert

„Erlahmen" in der eigenen Entwicklung durch Handlungstyp-Einfluss, da HT ihnen viel abnehmen

Lernen praktische Fähigkeiten zu entwickeln durch Umgang mit Handlungstypen

Fühlen sich von Handlungstyp- Einfluß in ihrem Wunsch nach Autonomie „gedrückt"

Werden bei starker Übernahme von Handlungstyp- Einflüssen in Richtung Beziehungstyp- Verhalten geleitet

„Funktionieren" bei Handlungstypen um Bestrafungen zu entgehen

16

 

 

ab Juli 2005

 

 

Ordnung und Sauberkeit

Sauberkeit und Ordnung haben hohen Stellenwert

Putzen nach Möglichkeit regelmäßig, vor allem Bad/ Küche

Veranstalten „Frühjahrsputz"

Pflegen ihr Mobiliar

Putzen ihre Wohnung oder zumindest die Zimmer komplett

Halten auch ihren Arbeitsplatz „in Ordnung", Bsp. heften Formulare oder Dokumente gleich in Ordner ab

„Arbeiten" nach Möglichkeit zum Feierabend/ Wochenende ihren Schreibtisch frei

Sauberkeit und Ordnung gelten ebenso für Kleidung, und Schuhwerk, Autos, Garagen, Gärten,...

Schuhputzrituale: ausgebreitete Zeitung, Bürste parat, Schuhcreme, Imprägnierspray...

Ordnung auch im Anbringen von Bildern (akkurat), an der Wand entlang gestellte Möbel, etc...

Falten ihre Wäsche in den Schränken peinlichst genau

Haben vorbildlich aufgeräumte und saubere Kellerräume, wo in Regalen fein sortiert Konserven zu finden sind oder ein perfekt angelegtes Werkzeugbord, etc...

Selbst schönstes Wetter oder Telefonanrufe halten sie nicht von ihrem Putzplan ab

Putzen möglichst vor Verlassen des Hauses/ der Wohnung noch mal durch, vor allem Staubsaugen, staubwischen, spülen..

Putzen eher etwas oberflächlich

Achten auf schönes Aussehen der Wohnung

Haben versteckte „Kram- Ecken"

Arbeitsplätze gerne mit persönlichen Dingen oder anregenden Kleinigkeiten dekoriert

Dekorieren gehört zum aufräumen dazu

Die Wohnung verschönern ist eher Motivation, als Hausarbeit (bügeln, Spülmaschine ausräumen...) erledigt zu haben. Unter dem Motto:

„Das sieht doch eh keiner."

Lassen sich gerne von begonnen Putzattacken ablenken, z.B. durch Besuch

Genießen es, wenn es sauber und ordentlich ist

Putzen allerdings meistens erst, wenn sich die Mühe auch „lohnt"

Räumen auf, wenn sie den Überblick verlieren

Empfinden putzen als Zeitverschwendung

Putzen selektiv, also einzelne Teile eines Raumes

Haben ihre eigene Ordnung/ Struktur, Bsp. Stapel von Unterlagen sind nach zeitlicher Abfolge oder Wichtigkeit sortiert

"Meditatives" oder "therapeutisches" putzen (etwas "machen" ohne darüber auch noch nachdenken oder sprechen zu müssen)

Benötigen im Vergleich zu den anderen Typen viel Zeit zum Putzen, z.B. eine Woche Fensterputz,...

Empfinden Stapel von Dokumenten oder auch Kleidung bereits als Ordnung

Empfinden aufräumen als überflüssig, da man zum einen hinterher wieder suchen muss und zum anderen das weggeräumte Teil ja dann doch wieder braucht

Haben eine selbstorganisierende Ordnung. Automatisch (mit der Zeit) finden sich Sachen wieder an dem dafür vorgesehenen Platz ein

 

 

17

 

 

ab August 2005

 

 

Sammel-leidenschaften

Sammelt Wertvolles wie Teppiche, Schmuck, Gemälde, etc...

Sammlungen sind oft Kapitalanlagen

Sammeln bevorzugt Trophäen, Pokale

Sammeln häufig Münzen in Sammelalben oder Flaschen

Kaufen sich Komplettsätze- /Sammlungen ohne zu sammeln (Münzen, Briefmarken...)

Sammeln um zu ordnen

Sammeln in großen Mengen (Buchbände, Lexika...) wobei es weniger auf den Inhalt als auf die Stückzahl ankommt

Sammeln Produkte die mit einer Marke zusammenhängen, z.B. alles von Harley-Davidson, Adidas...

Sammeln, wozu eine Beziehung da ist, unabhängig vom Wert

Sammelt was er als schön empfindet

Trennt sich relativ von einer Sammlung, wenn er keinen Spass mehr dran hat

Sammeln viel Verschiedenes aber wenig ehrgeizig

Sammeln, was mal Geld gekostet hat

Sammeln, was mal wieder Geld einbringen könnte oder was man noch mal gebrauchen könnte

Sammeln häufig Uhren, Steine, Steinfiguren, z.B. Elefanten...

Sammeln Erfahrungen um Erkenntnisgewinn zu erlangen

Sammeln von Sach-/ Fachbüchern damit sich das gesamte Thema erschließen lässt

Texte entstammen u.a. dem Forum der Psychographen

www.psychographen.de/forum

Dank an alle Mitschreiber.

 

 

 

 

 

Copyright für alle
Seiten/Texte: Werner Winkler,
Fellbach, 2002-2006