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(Winston
Churchill)
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Sich selbst
und andere besser verstehen: Tagebuch der Psychographie von den Vorläufern bis heute
Seit der Antike und im alten Indien ("Ayurveda-Typen") gab es Versuche, Charakterunterschiede in Form von Typologien zu fassen. Bis heute spricht man z.B. (nach Hippokrates) von "Cholerikern" oder "Melancholikern". Etwas Neues führte Eduard Spranger (1882-1963) ein: Er sah Zusammenhänge zwischen Stärken und Schwächen innerhalb der Persönlichkeit. Ähnliches kommt auch im Enneagramm vor. Eine Sammlung verschiedener Typologien im Vergleich finden Sie hier:
Sigmund Freud (1856-1939) benutzte die Begriffe 'Ich', 'Es' und 'Über-Ich' - ein früher Hinweis auf unterschiedliche Anteile der menschlichen Persönlichkeit; auch versuchte er sich an der Unterscheidung von "Charaktertypen". C. G. Jung (1875-1961) veröffentlichte ein Werk mit dem Titel "Psychologische Typen". In den Sprachschatz eingegangen sind daraus die Begriffe "introvertiert" und "extravertiert". Alfred Adler (1870-1937) versuchte in seinem Buch "Menschenkenntnis" ebenfalls, verschiedene Charaktere zu unterscheiden. Adler bezog sich dabei meist auf typische Erkrankungen; eine systematische Typologie hat er nicht entworfen.
Alfred Adler Eric Berne (1910-1970) entwickelte 1949-1960 seine 'Transaktionsanalyse'. Er schrieb: "... dass unser Fühlen, Denken und Verhalten von jeweils verschiedenen Anteilen in unserer Persönlichkeit bestimmt werden, die als Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich oder Kind-Ich bezeichnet werden." Berühmt wurde dieses Modell vor allem durch den Psychiater Thomas Harris und dessen Buchtitel "Ich bin o.k., du bist o.k.". Dietmar Friedmann bezog sich 1990 in "Der Andere" ausdrücklich auf Berne bzw. auf den Transaktionsanalytiker Karpman und dessen "Drama-Dreieck". Den Begriff 'Psychographie' in die Psychologie eingeführt hat Gordon W. Allport (1897-1967), der Begründer der 'Personalen Psychologie'. Nach seiner Auffassung geht die Psychographie davon aus, "... dass das Individuum (...) durch Maßzahlen (Bewertungen) in einem Psychogramm deutlich gemacht werden kann." (nach Dorsch, Psychologisches Wörterbuch) Der Ansatz Allports hatte jedoch über die psychologischen Fachkreise hinaus keinen erkennbaren Einfluss, auch wenn sein Beitrag von anderen Autoren gewürdigt wird.
Gordon W. Allport
Aktuelle Geschichte/Tagebuch der Psychographie:
In einem Ende 2003 geführten Interview ergänzte Dietmar Friedmann hinsichtlich dieser Entwicklungsphase folgende Details: Schon 1975 hatte er die "drei eigengesetzlichen Lebensbereiche entdeckt". 1979 scheiterten seine Versuche, die Riemannsche Typologie ("Angsttypen") mit dem transaktionsanalytischen Modell in Beziehung zu setzen. Als Geburtsstunde der Psychographie könnte 1980 gelten - Friedmann erkannte mit Hilfe des sogenannten "Drama-Dreiecks" von Stephen Karpmann (einem Transaktionsanalytiker), dass Menschen darin offenbar eine "Lieblingsrolle" übernehmen (Opfer, Retter, Täter). Folgerichtig fragte er sich, ob es nicht auch eine "Vermeidungsrolle" gäbe und fand diese Vermutung bestätigt. Somit ergab sich eine Prozessrichtung, die schließlich zu den bekannten Dreiecken mit ihren Bewegungsrichtungen führte. Diese Entwicklung dauerte noch bis 1988 und fand ihren vorläufigen Abschluss in der Veröffentlichung von "Der Andere" (1990). Parallel dazu begann Friedmann, u.a. an der Paracelsus Schule in Freiburg die neuentdeckten Typen zu lehren, wobei der Schwerpunkt bei den "Schlüsselfähigkeiten" lag. Außerdem verwendete er diese Erkenntnisse in seiner Beratungstätigkeit und in der Arbeit mit Führungskräften. Bei seinen transaktionsanalytischen Kollegen und Ausbildern fand er dafür jedoch kein Interesse.
Dr. Dietmar Friedmann, 2004
1990: Das erste Buch von Friedmann erscheint als 'Ehrenwirth Beratungsbuch' unter dem Titel: "Der Andere - Sich verstehen und wertschätzen". Darin stellt er die drei Grundtypen "Sachtyp, Handlungstyp und Beziehungstyp" vor, wobei er bereits eine erste Untergliederung in "Beziehungstyp 1" und "Beziehungstyp 2" vornimmt. 1991 - 1997 erscheinen weitere vier Bücher von Friedmann: "Die Entdeckung der Persönlichkeit" (1991), "Laß dir nichts vormachen!" (1993), "Wer bin ich, wer bist du?" (1996 - gemeinsam mit Klaus Fritz), "Wie ändere ich meinen Mann?" (1997 - ebenfalls mit Klaus Fritz). Im Laufe dieser Entwicklung werden alle Typen in einen Typ 1 ("ich-bezogen") und Typ 2 ("ich-vergessend") unterschieden. 1997
erscheint noch ein zweiter Titel von Friedmann: "Integrierte
Kurztherapie" (bei Primus/Wissenschaftliche Verlagsanstalt).
Darin beschreibt und entwickelt er eine typgerechte
lösungsorientierte Kurztherapie für jeden der drei
Grundtypen. 1998
veröffentlicht
Klaus Fritz ein eigenes Buch: "Ein Sternenmantel voll
Vertrauen" - Zielgruppe hier sind Erwachsene und Kinder.
Inhaltlich zeigt sich aber keine Weiterentwicklung oder
Ergänzung des psychographischen Modells.
Dr. Klaus W. Fritz, ca. 2001 1998
bringt Werner Winkler, ein Schüler Friedmanns mit dem
"Ich-Wir-Du-Konzept" eine Erweiterung in das
psychographische Modell ein. Es ist als Ersatz für die
Typ 1/Typ 2-Unterscheidung gedacht. 1999
schreibt
Winkler zwei Lehrhefte für den Psychologie-Unterricht:
"Kurze Einführung in die Psychographie nach Dietmar
Friedmann" und "Die Psychognomie des Menschen - Zur
Entstehung und Charakteristik unterschiedlicher
Persönlichkeitstypen". Im ersten Artikel ist nur vom
'Ich-Wir-Du-Konzept' die Rede. Im zweiten stellt Winkler
erstmals die "Landkarte
der Psychographie"
vor, die eine Feinunterscheidung in 81 Untertypen
ermöglicht. Winkler stellt das ergänzte Modell zum
ersten Mal am 11. September 1999 auf dem 1.
Psychographie-Tag in Stuttgart vor. Anfang 1999 wurde in Stuttgart unter Beteiligung von Friedmann und Winkler die Psychographie-Initiative e.V. gegründet. Ziel dieser Vereinigung ist die Förderung der Psychographie, der fachliche Austausch und die Weiterbildung der Mitglieder. Der Verein hat bei seiner Gründung 12 Mitglieder.
Gründungsversammlung,
Januar 1999 Am 30
September
2000
findet in Stuttgart der 2. Psychographie-Tag statt. Die
Palette der vorgestellten Themen und Anwendungsbereiche hat
sich deutlich erhöht. Die Psychographie-Initiative
zertifiziert die ersten "Dozenten für Psychographie
(PGI)" (Ursula Schuwerk, Christa Roller, Werner Winkler);
erste Psychographie-Kurse an der
Familien-Bildungsstätte Waiblingen. Umbenennung der
"Integrierten Kurztherapie" von D. Friedmann zur
"Integrierten Lösungsorientierten Psychologie (ILP)" -
zahlreiche Workshops
und Ausbildungsteilnehmer. 2001: Veröffentlichung des "Lehrbuch Psychographie - Menschenkenntnis mit System" von Werner Winkler; 3. Psychographie-Tag in Stuttgart mit ca. 80 Teilnehmern; Gründung der ersten Arbeitskreise zu speziellen Anwendungsbereichen der Psychographie (26.10.) "Psychographie in der psychologischen Praxis" - Leiter: Günter Hiller; erste Ausgabe der Zeitschrift "PsychoPraktika", in der auch viele Artikel zur Psychographie erscheinen. Susanne Freier bietet "Aktiv-Training" zur Vertiefung der psychographischen Kenntnisse an. Im "Knaurs Taschenlexikon Menschenkenntnis" von Lars Hayden wird die Psychographie nach Dietmar Friedmann und Klaus Fritz in einer Zusammenfassung erwähnt. (ISBN 3-426-66445-3)
2002: Zum ersten Mal werden an der Deutschen Paracelsus Schule in Stuttgart Heilpraktiker in der Psychographie unterrichtet ("Typgerechter Umgang mit Patienten" - Werner Winkler); Erstes Psychographie-Regionalsymposium in Ulm (15.6. - Organisationsteam Isabel Bär, Hans-Werner Huber); Zertifizierung der ersten "Psychographischen Typberater (PGI)" (Dijana Gerber, Ursula Koffmane, Verena Löffler, Ines Weber); Neue Anwendung der Psychographie: zum ersten Mal nutzen Arbeitgeber die Psychographie bei Einstellungsgesprächen als zusätzliche Informationsquelle über die Eignung der Bewerber (Susanne Freier, Werner Winkler); Nutzung der Psychographie im Coaching und Bewerbertraining von Arbeitssuchenden im Auftrag des Arbeitsamtes (Susanne Freier); An der Familien-Bildungsstätte Waiblingen erster Psychographie-Kurs speziell zum Thema "typgerechter Umgang mit Kindern" (Susanne Freier); Zertifizierung weiterer Typberater: Yvonne Sinkwitz, Elisabeth Fontani, Claudia Wagner, Wilhelm Hornung im Anschluss an das erste "Sommer-Intensiv-Training" (8 Unterrichtstage nur zum Thema 'Psychographie') mit Werner Winkler an der Paracelsus-Schule in Stuttgart; Buch-Neuerscheinungen: "Lösungsorientierte Menschenkenntnis - Psychographie für Einsteiger" (Werner Winkler, Karin Rudolph) und "Psychographie für Eltern und Großeltern" (W. Winkler, S. Freier, Ch. Roller) im Winkler-Verlag, Fellbach Die Psychographie-Initiative e.V. zählt 75 Mitglieder. Petra Vogel und Alexandra Ehlert werden als neuntes und zehntes Mitglied zu "Psychographischen Typberaterinnen (PGI)" zertifiziert. 4. Psychographie-Tag in Stuttgart mit 23 Veranstaltungen (Vorträge, Erfahrungsaustauschrunden, Methoden-Vorführung) zur Psychographie und ca. 60 Teilnehmern.
Werner
Winkler, Klaus Fritz und Dietmar Friedmann (mit
Partnerin)
2003: Buch-Neuerscheinungen: "Lösungsorientierte Menschenkenntnis - Psychographie für Männer, die Frauen besser verstehen möchten" (Werner Winkler, Susanne Huber) im Winkler-Verlag, Fellbach Buch-Neuerscheinungen: "Lösungsorientierte Menschenkenntnis - Psychographie für Pädagogen" (Werner Winkler, Gaby Vogelsang, Daniela Hofmann) und "Psychographie für Liebende" (Werner Winkler, Petra Vogel), beide im Winkler-Verlag, Fellbach. Gaby Vogelsang und Daniela Hofmann werden von der Psychographie-Initiative als "Dozentinnen für Psychographie (PGI)" zertifiziert. Neuerscheinung von Klaus Fritz bei dtv: So verstehen wir uns - die drei Persönlichkeitstypen in der Eltern-Kind-Beziehung (August 2003). Ausführlicher Artikel zur Psychographie von Susanne Huber in der Zeitschrift HelfRecht methodik: So gewinnen Sie Ihren Gesprächspartner Weitere Buch-Neuerscheinungen der Reihe "Lösungsorientierte Menschenkenntnis: Psychographie für Altenpfleger" (Werner Winkler, Dijana Gerber) und "Psychographie für Erzieherinnen" (Werner Winkler, Marion Thaiss, beide im Winkler-Verlag, Fellbach. 5. Psychographie-Tag in Stuttgart mit 27 Dozenten, 30 Veranstaltungen und über 100 Besuchern. Die Psychographie-Initiative e.V. zählt über 100 Mitglieder (Ende 2003).
2004: Angeregt durch Gespräche mit Kollegen und eigene Beobachtungen veröffentlicht Werner Winkler im April eine vergleichende Liste der Typenbilder mit den drei Primaten (Schimpansen, Gorillas, Orang-Utans), die zumindest eine Verwendung der Ähnlichkeiten als Metapher nahelegen. Seit 1. April sind die neuen Foren der Psychographie-Initiative e.V. und seit 6. Mai auch die interaktiven Typentests von Dietmar Friedmann und Werner Winkler in Betrieb: www.psychographen.de Im Juni 2004 treffen sich 20 aktive Psychographen zu einer Klausur in Grünstadt/Pfalz, um über die Weiterentwicklung der Psychographie und ihrer Umsetzung zu diskutieren. Auf diesem Treffen wurde eine "Übersetzungshilfe" angeregt, um Begriffe, die von Friedmann und Winkler nicht exakt gleich verwendet werden, besser zuordnen zu können.
Dietmar Friedmann diskutiert mit den Klausurteilnehmern
Werner Winkler und Dietmar Friedmann, Juni 2004, Grünstadt
Die Psychographie-Initiative zählt knapp 120 Mitglieder. Die englische Übersetzung von "Psychographie für Einsteiger" ist fast vollständig und kostenlos im Internet verfügbar. Als dritte Zertifizierungsmöglichkeit wird von der Psychographie-Initiative e.V. der "Seminarleiter Psychographie (PGI)" angeboten. Die Zeitschrift "PsychoPraktika", in der seit 2001 auch Artikel zur Psychographie veröffentlicht werden, ist seit August 2004 im Internet verfügbar. September 2004: Unter der Leitung von Archivar Michael Antrack wird ein internetgestütztes Dokumenten-Archiv sowie ein Präsenz-Archiv für Forschungszwecke aufgebaut - siehe unter www.psychographen.de 3. Sommer-Training Psychographie in Stuttgart (August/September 2004), sechs neue zertifizierte Psychographische Typberater/-innen (PGI): Marion Bauer, Kathleen Engel, Karin Kramer, Stefanie Neumüller, Patricia Streib, Michael Kirchhoff.
6. Psychographie-Tage in Stuttgart (11./12. September 2004) mit ca. 120 Fachbesuchern und 35 Veranstaltungen; Vorstellung der "4-Präferenzen-Scheibe" zur psychographischen Typanalyse.
November 2004: Werner Winkler stellt den Entwurf für ein Curriculum zum systematischen Erlernen der Psychographie bzw. zur Einteilung von Seminaren vor.
2005: Jahresausbildung Psychographie in Stuttgart mit 16 Teilnehmern. Februar 2005: Petra Vogel und Werner Winkler eröffnen das "Psychographium" - eine virtuelle Sammlung von Kulturgütern (Büchern, Filmen, Spielen etc.) nach psychographischen Kriterien bzw. mit Kommentaren aus psychographischer Sicht: www.psychographium.de Mai 2005: In Ratingen/Düsseldorf treffen sich 15 aktive Psychographen zu einer dreitätigen Klausur, um über die Erfahrungen und Themen des letzten Jahres zu diskutieren. In zwei Arbeitsgruppen wird u.a. über "Psychographie-Seminare" und "Psychographische Anlayse und -beratung" gesprochen.
Juni 2005: Auf Initiative von Stefanie Neumüller und Christine Hahn formiert sich "Team 81", ein Zusammenschluss von Psychographen, die im betrieblichen Bereich tätig sind oder werden wollen. Petra Vogel stellt ihre mit dem Redaktionsteam des Psychographen-Forums erarbeitete Themenorientierte Typunterscheidungstabelle vor. Ebenfalls von Petra Vogel stammt eine Erweiterung der Typentests um einen Kindertypen-Test. September 2005: Das Projekt "Gesichtsforschung" bringt überraschende Ergebnisse: Selbst der Computer kann Beziehungstypen am Gesicht erkennen. Mehr unter www.psychographie-institut.de/gesichtsforschung.htm September 2005: 7. Psychographie-Tage in Stuttgart mit ca. 140 Teilnehmern an zwei Tagen. Hierbei wird auch zum ersten Mal die von Studierenden der "Jahresausbildung Psychographie" in Stuttgart zusammengestelte Broschüre "Sachtyp, Handlungstyp, Beziehungstyp" vorgestellt.
(Günter Hiller beim Vortrag über verschiedene Typologien) Dezember 2005: Werner Winkler veröffentlicht mit dem "Gesamtordner Psychographie" die bisher umfangreichste Sammlung an Materialien zur Psychographie und gemeinsam mit Petra Schmalzl einen "Taschen-Psychographen" mit den wesentlichen Inhalten der Psychographie im Kleinformat: www.winkler-verlag.de
Januar 2006: Team 81, ein Zusammenschluss ca. 30 aktiver Psychographen zur Nutzung der Psychographie im betrieblichen Umfeld (unter der Leitung von Stefanie Neumüller), veröffentlicht ihre neue Homepage: www.team81.de
Im Forum der Psychographen (www.psychographen.de/forum) sind mehr als 5000 Beiträge zu den unterschiedlichsten Themen eingegangen. Januar 2006: In Hamburg startet die Jahresausbildung Psychographie. Februar 2006: Die Prominenten-Liste auf www.psychographie.de ist jetzt durch Links auf Fotoseiten ergänzt und stark erweitert worden. März 2006: Ein Forum ausschließlich für Therapeuten und Berater wird eingerichtet, um hier typspezifische Erfahrungen austauschen zu können. Die Rechte amTitel "Warum sind wir so verschieden?" wurden von einem koreanischen Verlag (für Korea) erworben, womit das psychographische Modell erstmals "offiziell" den deutschen Sprachraum verlässt (kleinere Teiltexte wurden bereits ins Englische übertragen und ein Buch von Dietmar Friedmann soll demnächst in Finnisch erscheinen). April 2006: Am 1. April findet in Hannover der 1. Psychographie-Tag Hannover mit mehr als 50 Teilnehmern und zehn Dozenten statt. Kommentare dazu im Forum der Psychographen. Neues Benennungssystem der psychographischen Untertypen (Typen-Code) von Petra Schmalzl und Werner Winkler. Mai 2006: 3. Klausur aktiver Psychographen in Böblingen/Stuttgart mit ca. 30 Teilnehmer/innen aus ganz Deutschland und der Schweiz. Frühjahr 2006: Dietmar Friedmann erklärt seine ILP-Therapie für "nicht kompatibel" mit den Winkler'schen Untertypen und verfestigt damit die Trennung der Psychographie in zwei unterschiedliche Modelle. Er strebt die Gründung eines eigenen Verbandes, des ILPV an, der allein sein "klassisches" Modell fördern soll, während die 1999 gegründete Psychographie-Initiative e.V. weiterhin beide Modelle vertritt. August 2006: In einem demokratischen Abstimmungsprozess unter den aktiven Psychographen wird als neuer Begriff für das Ergebnis einer Typanalyse (nach dem Winkler-Modell) das Wort "Typuskop" ermittelt. September 2006: www.dreifarbenwelt.de, ein Psychographie-Projekt für Kinder der Psychographie-Initiative e.V., geht ins Netz, "Warum Kinder so verschieden sind" erscheint im VAK-Verlag,
8. Psychographie-Tage in Stuttgart mit ca. 130 Fachbesuchern an zwei Tagen und 23 Veranstaltungen rund um die Psychographie.
Austausch in größeren und kleinen Runden - auch in den Pausen am vielbesuchten Bücherstand. Oktober 2006: In der Zeitschrift "Best Life" (Verlag von "Men's Health") erscheint ein Beitrag des Chefredakteurs unter dem Titel "Und welcher Affe laust Sie?" über den Nutzen der Psychographie in Partnerschaften. 2007: Wiederwahl von Jutta Deiß (Finanzvorstand), Christa Roller (2. Vorsitzende) und Werner Winkler (1. Vorsitzender) auf der Mitgliederversammlung der Psychographie-Initiative e.V. bis 2009. "Warum sind wir so verschieden?" erscheint in Süd-Korea. Verkauf der Buchrechte für "Warum sind wir so verschieden?" an einen indischen Verlag (englische Ausgabe) - Erscheinungstermin voraussichtlich 2008. Gründung der akademie81 durch Stefanie Neumüller und Michael Antrack. April: 2. Psychographie-Tag in Hannover. Im Rosenberger Fachverlag erscheint eine aktualisierte Neuauflage von "Wer bin ich? Wer bist du?" (Erstausgabe 1996) unter dem Titel "Denken, Fühlen, Handeln" von Friedmann/Fritz. Mit einer zweitägigen Fortbildung über "typgerechte Kommunikation" an der Universitätsklinik Freiburg (Werner Winkler) erreicht die Psychographie erstmals "offiziell" akademischen Boden. Eine Wiederholung des Seminars für 2008 ist nach sehr positiven Teilnehmer-Feedbacks bereits gebucht. Mai: Veröffentlichung von "Der Gorilla in meinem Bett - Psychographie als Wegweiser im Beziehungsdschungel" (Petra Vogel, Werner Winkler) und "Praktische Anwendung der Psychographie in Unternehmen" (19 Autoren, Herausgeber: Team81). 4. Klausur aktiver Psychographen in Böblingen mit zahlreichen Diskussions- und Arbeitsthemen. U.a. wird die Ausrichtung von Regionaltreffs für Psychographen und von "Schnupperwochen" zur Psychographie im Herbst beschlossen. Das Institut für fachwissenschaftliche Psychographie (IFP) erhält eine neue, ebenfalls regional ausgerichtete Struktur, um die Forschung konstanter und tiefer zu gestalten. Der Stand des Mentorenprojekts der Psychographie-Initiative ist jetzt öffentlich einsehbar, das Archiv des Vereins ohne Passwort oder Anmeldung zugänglich. Verkauf der Buchrechte für "Warum sind wir so verschieden?" an einen chinesischen Verlag, Erscheinungstermin voraussichtlich 2008. "Wer bin ich? Wer bist du?" von Dietmar Friedmann erscheint in Finnland (übersetzt von Ritva Abao). Die ersten Regionaltreffs zum Austausch über Erfahrungen mit der Psychographie finden u.a. in Stuttgart, Freiburg, Bielefeld, Hamburg, Erfurt und Berlin statt. September: 9. Psychographie-Tage in Stuttgart mit ca. 100 Besuchern und 22 Einzelveranstaltungen an zwei Tagen - Themen u.a. "Typen in der Paarbeziehung", "Psychographie in der Seelsorge" und "Typgerechte Kommunikation im Internet".
Erstes typenorientiertes Outdoor-Training mit ca. 18 Teilnehmern, veranstaltet von Akademie81 auf dem NaturErlebnisHof in Hausen/Thüringen.
Neues Erscheinungsbild der Homepage der Psychographie-Initiative und von www.psychographie.de 2008: Die Psychographie wird in einer weiteren europäischen Sprache verfügbar: "Der Gorilla in meinem Bett" erscheint im Sommer 2008 in Tschechien. Im Januar gründet sich Conviato, eine Anbietergemeinschaft mit dem Ziel, Partnerschaften typgerecht zu gestalten. Der 1. Psychographie-Tag in Hamburg hat am 31. Mai mit ca. 50-60 Teilnehmern, acht Dozenten und 21 Veranstaltungen stattgefunden. Die Psychographie-Initiative e.V. hat ca. 150 Mitglieder. Neuer Titel zur Psychographie: Arbeitsbuch Psychographie81® - Typunterschiede wahrnehmen, verstehen und respektieren von Werner Winkler erscheint im September zum 10. Psychographie-Tag in Stuttgart. Das Buch ist als kostenloser Download erhältlich.
2009: Auf der Mitgliederversammlung der Psychographie-Initiative e.V. am 7.2. wird ein neuer Vorstand gewählt: Petra Schmalzl (1. Vorsitzende), Petra Rupp (2. Vorsitzende), Jutta Deiß (Vorstand Finanzen). Eine neue Gliederung der Rubriken im Forum der Psychographie-Initiative e.V. ermöglicht nun einen rascheren Zugriff auf die über 10.000 Einträge. |
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